SEC legt Token-Taxonomie-Leitlinien für Krypto-Assets vor, während CLARITY Act stockt
Die US-Börsenaufsicht SEC hat einen Leitlinienentwurf zur Anwendung des Bundeswertpapierrechts auf bestimmte Krypto-Assets eingereicht, der sich derzeit in der Prüfung durch das Weiße Haus befindet und voraussichtlich eine "Token-Taxonomie" für Assets unter ihrer Zuständigkeit umreißen wird, berichten Bloomberg und ein SEC-Sprecher. Der Sprecher erklärte, die Kommission werde Leitlinien zu einer Token-Taxonomie im Einklang mit der Marktstrukturgesetzgebung erörtern, damit Investoren und Innovatoren ihre regulatorischen Pflichten besser verstehen; diese Initiative sei getrennt vom ausstehenden Regelungsentwurf der SEC zu Krypto-Asset-Angeboten. Kommentator Nate Geraci sagte auf X, dass der CLARITY Act zwar vorzuziehen wäre, der Schritt der SEC aber dennoch ein Nettogewinn sein könnte, falls der umfassendere Marktstrukturentwurf nicht vorankommt. Parallel dazu hat die Commodity Futures Trading Commission einen Regelungsentwurf für milliardenschwere Vorhersagemärkte eingereicht, und ihr Vorsitzender Mike Selig hat zugesagt, bis nächsten Monat Leitlinien zu Krypto-Perpetuals zu veröffentlichen; Beobachter vermuten, dass diese regulatorischen Schritte wichtigen Marktteilnehmern den Betrieb ermöglichen könnten, auch wenn der CLARITY Act nicht Gesetz wird.