SEC-Krypto-"Safe-Harbor"-Vorschlag liegt zur Endprüfung im Weißen Haus
SEC-Chef Paul Atkins hat bestätigt, dass ein weitreichender "Safe-Harbor"-Vorschlag für Krypto-Projekte derzeit im Weißen Haus geprüft wird. Das Regelwerk liegt beim Office of Information and Regulatory Affairs (OIRA) und damit an der letzten regulatorischen Station, bevor eine Vorschrift formell veröffentlicht werden kann.
Atkins sprach am Montag bei einem Gipfel zu digitalen Vermögenswerten an der Vanderbilt University von einer "aufregenden" Entwicklung und kündigte an, die Regulierung komme "in Kürze". Der Entwurf sieht vor, dass Krypto-Projekte Kapital aufnehmen können, ohne sich sofort bei der SEC registrieren zu müssen; vorgesehen ist ein vierjähriges Start-up-Ausnahmefenster. Berichten zufolge wäre dies der bedeutendste Schritt in Richtung einer formellen US-Krypto-Regulierung seit Jahren.