SEC-Chef Atkins tritt bei Prognosemarkt-ETFs auf die Bremse
SEC-Vorsitzender Paul Atkins (@SECPaulSAtkins) teilte am Dienstag mit, er habe seine Mitarbeiter angewiesen, öffentliches Feedback zu einer Reihe neuartiger börsengehandelter Fonds einzuholen. Dazu zählen auch "Event-Contract"-ETFs, über die Privatanleger über gewöhnliche Brokerage-Konten auf Ereignisse wie Wahlen, Rezessionen oder Konjunkturdaten setzen könnten.
Anbieter wie Roundhill, Bitwise' PredictionShares und GraniteShares haben die Wirksamkeit ihrer Anträge freiwillig aufgeschoben, während die Behörde die Folgen prüft. In der Regel werden die meisten ETFs 75 Tage nach Einreichung automatisch wirksam, sofern die SEC nicht eingreift.
Atkins verwies zudem auf mögliche Zuständigkeitsüberschneidungen mit der CFTC. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas wertete den Schritt als vorsichtig, nicht als grundsätzlich ablehnend, und zog Parallelen zu den frühen Debatten um Spot-Bitcoin-ETFs.
Am selben Tag reichte Polymarket bei der CFTC eine separate Selbstzertifizierung ein, um Sport-Parlay-Event-Kontrakte zu listen.