Angriffe auf saudi-arabische Energieinfrastruktur dämpfen Ölproduktion und Exporte
Laut Huo Xing Finance haben jüngste Angriffe auf Energieanlagen in Saudi-Arabien die Systeme für Rohölförderung und -export spürbar beeinträchtigt. Wie die Saudi Press Agency und das Energieministerium am 10. April unter Berufung auf informierte Quellen berichteten, wurden nacheinander Produktionsanlagen in den Ölfeldern Qaisumah und Manifa getroffen; die Tagesförderung sei jeweils um rund 300.000 Barrel gesunken.
Zudem wurde eine zentrale Pumpstation der Ost-West-Ölpipeline beschädigt. Dadurch habe sich die tägliche Transportkapazität um etwa 700.000 Barrel verringert. Auch die Raffinerieaktivitäten stehen unter Druck: Betroffen seien unter anderem die Jubail Satorp Raffinerie, die Ras Tanura Raffinerie, die Yanbu Samref Raffinerie sowie die Raffinerie in Riad. Das erschwere unmittelbar die Ausfuhr von Raffinerieprodukten auf die Weltmärkte.
Ein Brand in der Verarbeitungsanlage Jueima habe außerdem die Exporte von Flüssiggas (LPG) und verflüssigtem Erdgas (LNG) gestört. Das saudi-arabische Energieministerium bestätigte, dass bei den Angriffen ein Sicherheitsmitarbeiter eines Energieunternehmens ums Leben kam und einzelne Anlagen den Betrieb vorübergehend einstellen mussten.