KONFLIKT: S&P 500 dreht ins Plus, nachdem Pakistan Trump um zweiwöchige Verlängerung der Iran-Frist bittet
Die S&P-500-Emini-Futures haben ihre Verluste im Tagesverlauf vollständig aufgeholt und ins Plus gedreht, nachdem Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif öffentlich an Donald Trump appellierte, die für 20.00 Uhr ET angesetzte Frist für eine Iran-Einigung um zwei Wochen zu verlängern. Sharif forderte zugleich, Iran solle in diesem Zeitraum als Zeichen des guten Willens die Straße von Hormus wieder öffnen.
Am Rohstoffmarkt reagierte Brent: Der Preis fiel nach Bekanntwerden der Aussagen auf 107 US-Dollar je Barrel, nach zuvor 109,27 US-Dollar. Ein ranghoher iranischer Regierungsvertreter sagte Reuters, Teheran "prüfe" den Vorschlag "positiv". Das Weiße Haus bestätigte, Trump sei informiert worden; eine Antwort werde folgen.
Pakistan tritt laut Bericht als zentraler Vermittler zwischen den USA und Iran auf. Feldmarschall Asim Munir habe direkt mit Vizepräsident Vance sowie mit dem iranischen Außenminister gesprochen. Der Vorstoß soll beiden Seiten einen diplomatischen Ausweg nach fünf Wochen Krieg eröffnen. In Iran sind dabei nach Angaben im Newsletter mehr als 2.000 Menschen getötet worden; die Ölpreise hätten sich 2026 verdoppelt, während der US-Benzinpreis auf 4,14 US-Dollar pro Gallone gestiegen sei.
Trump hatte zuvor gedroht, Irans Brücken und Kraftwerke zu zerstören, falls bis heute Abend keine Einigung zustande kommt.