Krypto: Ruanda bekräftigt Krypto-Verbot kurz nach Bybit's P2P-Start mit Ruanda-Franc

Die Nationalbank Ruandas hat das bestehende Krypto-Verbot erneut betont, nachdem @Bybit_Official am Freitag ohne regulatorische Genehmigung auf seiner P2P-Plattform Handelspaare mit dem Ruanda-Franc (FRW) eingeführt hatte. "Krypto-Assets sind NICHT für Zahlungen, die Umwandlung von FRW oder den P2P-Handel unter Einbezug von FRW zugelassen", erklärte die Zentralbank am Sonntag in einem Beitrag auf X. Zugelassene Finanzinstitute dürfen demnach weder FRW in Krypto-Assets noch Krypto-Assets in FRW tauschen. Die Behörde warnte vor "erheblichen finanziellen Risiken" und verwies darauf, dass Betroffene im Verlustfall keinen Rechtsbehelf hätten. Ruanda schränkt den Umgang mit Krypto seit 2018 ein und betrachtet den FRW als einziges gesetzliches Zahlungsmittel. Gleichzeitig treibt das Land die Entwicklung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung voran: Der "efranc rwandais" befindet sich derzeit in der Proof-of-Concept-Phase. Zudem hat die Capital Markets Authority am 31. März ein Gesetz zur Lizenzierung von VASPs durch das Parlament gebracht. Die Linie ist damit klar: Regulierte Strukturen ja, nicht genehmigter Zugang zu Kryptobörsen und P2P-Handel nein.