Russland billigt Gesetz zur Regulierung großer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Solana

Russlands Ausschuss für Gesetzgebungsaktivität hat einen Gesetzentwurf zur Regulierung des Kryptohandels gebilligt. Wie Cryptopolitan berichtet, sollen russische Kryptobörsen damit digitale Vermögenswerte mit besonders hoher Marktkapitalisierung und hohem Handelsvolumen listen dürfen. Zugelassene Kryptowährungen müssen laut Entwurf drei Kriterien erfüllen: eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von mehr als 5 Billionen Rubel (rund 60 Mrd. US-Dollar) in den vergangenen zwei Jahren, ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von mindestens 1 Billion Rubel (rund 12 Mrd. US-Dollar) sowie eine Handelshistorie von mindestens fünf Jahren. Bitcoin, Ethereum und Solana erfüllen diese Vorgaben. Die Zentralbank Russlands soll die offizielle Liste der zulässigen digitalen Assets festlegen. Finanznachrichtendienste erhalten zudem die Befugnis, bestimmte Kryptowährungen auf eine Blacklist zu setzen; Privacy-Coins sollen vom Handel ausgeschlossen werden. Kryptowährungen und Stablecoins werden als "monetäre Vermögenswerte" eingestuft. Für Privatpersonen ist eine jährliche Investitionsobergrenze von 4.000 US-Dollar vorgesehen. Bei Verstößen drohen Sanktionen: Nicht konforme Kryptobörsen können mit bis zu 1 Mio. Rubel bestraft werden, illegales Mining mit bis zu 2,5 Mio. Rubel. Groß angelegtes illegales Mining kann zudem mit Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.