PUMP legt um 6% zu, nachdem Pump.fun Token im Wert von 370 Mio. US-Dollar verbrannt hat
Der Token PUMP ist in den vergangenen 24 Stunden um mehr als 6% gestiegen. Auslöser war ein Token-Burn von Pump.fun im Umfang von rund 370 Mio. US-Dollar, während der breitere Markt große Large-Caps nach unten zog.
Nach Angaben der Plattform wurden dabei über zwei On-Chain-Transaktionen etwa 36% des umlaufenden Angebots aus dem Verkehr gezogen.
Auf X bezeichnete Pump.fun den Schritt als „Geste des Vertrauens gegenüber der Community“. In dem Beitrag heißt es, man habe in den vergangenen rund neun Monaten zwar 100% der Einnahmen für Rückkäufe verwendet, dennoch habe es Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit des Geschäfts, an der Verbindlichkeit der Buybacks und an der Verwendung der zurückgekauften Token gegeben. Diese Unsicherheit wolle man nun mit einem Community-orientierten Ansatz direkt adressieren.
Zusätzlich kündigte das Team ein strukturiertes Buyback-und-Burn-Programm an. Künftig sollen 50% der Erlöse aus Kernprodukten – darunter Bonding Curve, PumpSwap und das Terminal – über Zwischen-Wallets geleitet werden. Die Mittel werden anschließend in ein oder zwei Wallets gebündelt, die PUMP kaufen und die Token anschließend verbrennen.
Der Ablauf ist laut Pump.fun über einen unwiderruflichen Smart Contract für die Dauer von einem Jahr fest vorgegeben. Die reduzierte Quote von 50% solle Angebotsverknappung mit langfristiger operativer Nachhaltigkeit in Einklang bringen.
Der verbleibende Umsatz werde für Wachstumsinitiativen eingesetzt, etwa für Produktentwicklung, Neueinstellungen, Marketing und potenzielle Akquisitionen. Pump.fun erklärte, ohne eine solche Umsatzreserve bestehe das Risiko, dass die Treasury durch den Burn belastet werde, statt für strategische Investitionen mit hoher Wirkung genutzt zu werden.