Bitcoin-Miner verkaufen im Q1 2026 rekordverdächtige 32.000 BTC, nachdem der Kurs unter 60.000 US-Dollar gefallen ist
Laut CoinDesk ist der Bitcoin-Kurs im ersten Quartal 2026 unter 60.000 US-Dollar gerutscht. In der Folge haben börsennotierte Bitcoin-Miner mehr als 32.000 BTC verkauft und damit einen neuen Quartalsrekord bei Liquidationen aufgestellt.
Im April fiel Bitcoin zeitweise bis auf 60.000 US-Dollar. Das Interesse vieler Marktteilnehmer nahm in dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld deutlich zu. Das insgesamt abgewickelte Volumen lag bei über 2.025 Bitcoin und übertraf damit den bisherigen Quartalsrekord von 20.000 Bitcoin aus dem zweiten Quartal 2022.
Als Treiber des Kursrückgangs nennt der Bericht makroökonomische Faktoren wie US-Zolldrohungen und steigende Zinsen. Zusätzlich sorgen regulatorische Veränderungen, darunter der Texas Senate Bill 6, für strategische Verschiebungen: Miner wie Core Scientific und Riot Platforms orientieren sich stärker in Richtung Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing. Diese Abkehr von Bitcoin verstärkt den Verkaufsdruck.
Am 16. April stieg der Bitcoin-Kurs wieder über 68.000 US-Dollar. Die Marktstimmung bleibt laut Bericht bei 100% bullish, die Größenordnung der Miner-Verkäufe deutet aber auf mögliche erhöhte Volatilität hin. Die Handelsaktivität bleibt niedrig: Selbst in Kombination von 24-Stunden-USDC-Wert und tatsächlichem Handelsvolumen ist wenig Bewegung zu sehen. Geringe Liquidität kann dazu führen, dass schon kleine Orders spürbare Kursausschläge auslösen, besonders in Teilmärkten mit dünnen Umsätzen.
Die Rekord-Liquidation steht für einen Strategiewechsel der Miner und eine vorsichtigere Einschätzung der kurzfristigen Bitcoin-Preisentwicklung. Sollte Bitcoin 60.000 US-Dollar erreichen und das Ergebnis "yes" lauten, winkt Minern laut Bericht ein potenzieller Gewinn von 20 Cent, 5x Returns. Trader sollten die Chance auf anhaltenden makroökonomischen Gegenwind gegen mögliche Stabilisierungssignale abwägen. Empfohlen wird, Mitteilungen großer Mining-Unternehmen zu weiteren Verkäufen oder strategischen Anpassungen im Blick zu behalten. Auch Aussagen von Michael Saylor oder geldpolitische Änderungen durch Jerome Powell könnten die Stimmung beeinflussen. Zudem wird auf prädiktive Marktinformationen in Form strukturierter API-Quellen verwiesen und dazu eingeladen, sich frühzeitig auf eine Warteliste zu setzen.