Prognosemärkte als Echtzeitbarometer für geopolitische Risiken; Bitcoin-Volatilität im Zusammenhang mit Iran-Spannungen
Laut ME News erklärte Fabian Dori, Chief Investment Officer der Sygnum Bank, am 6. April (UTC+8), dass sich Prognosemärkte während der Zuspitzung des Iran-Konflikts für Händler, die Makrorisiken beobachten, rasch zu einem "Echtzeit-Radar" entwickelt haben. Auf Plattformen wie Polymarket und Kalshi wurden die Wahrscheinlichkeiten für eine mögliche Eskalation durch die USA schnell neu bewertet – in enger Verbindung mit den Kursbewegungen von Bitcoin. Prognosemärkte bilden "klar definierte Ereignisausgänge" mit real eingesetztem Kapital ab und liefern damit differenziertere Signale für den Kryptomarkt, der stark von binären Ereignissen geprägt ist, etwa durch Regulierung, geopolitische Entwicklungen oder Protokoll-Upgrades.
Daten zufolge wurden im März rund 191 Millionen Trades erfasst, was einem Plus von 2.838% gegenüber dem Vorjahr entspricht; das monatliche nominale Handelsvolumen stieg auf etwa 23,9 Milliarden US-Dollar. Einige professionelle Trading-Teams haben Prognosemärkte bereits in ihre Makro-Analyseframeworks integriert und nutzen sie zusammen mit Kennzahlen wie Funding-Raten, Optionsstrukturen und Kapitalflüssen, um Handelsstrategien im Vorfeld von Ereignissen zu entwickeln. (Quelle: ODAILY)