Geopolitische Spannungen könnten Ölpreise und Marktvolatilität treiben, warnt Analyst

Odaily Planet Daily News: Garrett Jin, Agent des "1011 Insider Whale", schrieb auf X, Donald Trump habe Iran ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt und die vollständige Wiederherstellung der Passage durch die Straße von Hormus gefordert. Damit hätten sich die Spannungen deutlich verschärft. Jin nennt drei zentrale Folgen: Erstens sei der diplomatische Puffer weggefallen. Die bislang zurückhaltenden Gespräche zwischen Iran und Japan über eine gestaffelte Durchfahrt von Schiffen könnten beendet werden. Zweitens habe sich der Charakter des Konflikts verschoben. Sollten Angriffe auf zivile Infrastruktur wie Stromanlagen ausgeweitet werden, dürfte sich Irans Haltung verhärten und die Wahrscheinlichkeit eines längeren Kriegs steigen. Drittens dürfte die Volatilität am Ölmarkt deutlich zulegen und Fehlbewertungen an den Märkten zunehmen. Der Öl-Volatilitätsindex OVX sei auf 93 gestiegen, während der CBOE Volatility Index (VIX) bei rund 24 liege. Das Verhältnis nähere sich damit dem Vierfachen und deute darauf hin, dass das Risiko im Ölmarkt deutlich höher sei, als es die Bewertung im Aktienmarkt widerspiegele. In Summe könnten Ölpreise und Marktvolatilität weiter steigen; zugleich nehme die Erwartung zu, dass sich der Konflikt länger hinzieht.