Generalstaatsanwältin von New York erzielt über 5 Mio. US-Dollar Entschädigung von Uphold wegen irreführendem Krypto-Sparprodukt

New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James hat eine Rückzahlung von mehr als 5 Mio. US-Dollar von der Krypto-Plattform Uphold erreicht. Der Vorwurf: Uphold habe Verbraucher mit einem irreführend beworbenen "Sparprodukt" getäuscht und betrügerische Anlagemodelle beworben. Laut ME News bewarb Uphold zwischen Januar 2019 und Oktober 2020 das Produkt CredEarn über die eigene Plattform und App als sichere und verlässliche Sparlösung mit attraktiven jährlichen Zinsen. Wesentliche Risiken seien nicht offengelegt worden. Zudem habe es zu diesem Zeitpunkt in der Branche keine Versicherung gegeben, die Privatanleger gegen Verluste digitaler Vermögenswerte abgesichert hätte. Darüber hinaus soll Uphold es versäumt haben, sich als Broker-Dealer oder als Commodity Futures Merchant registrieren zu lassen. Ab März 2020 erlitt Cred aufgrund hochriskanter Kreditvergabe erhebliche Verluste und meldete im November desselben Jahres Insolvenz an. Tausende Uphold-Nutzer weltweit erlitten dadurch finanzielle Schäden. Im Rahmen der Einigung zahlt Uphold 5 Mio. US-Dollar direkt an betroffene Nutzer – mehr als das Fünffache der zuvor vereinnahmten Gebühren. Mittel, die Uphold aus dem Insolvenzverfahren von Cred zurückerhält, werden ebenfalls an die Geschädigten weitergeleitet. (Quelle: PANews)