Spannungen zwischen USA und Iran nehmen trotz Gesprächen und Militäraktionen zu

BlockBeats, 9. Mai: Im Mittelpunkt des aktuellen Konflikts zwischen Iran und den USA steht Teherans Antwort auf einen von Washington vorgelegten Vorschlag. Diese soll nach iranischen Angaben innerhalb der nächsten 12 Stunden an die USA übermittelt werden. Donald Trump drohte zudem, die Operation "Freedom Plan" zur Entlastung festsitzender Schiffe in der Straße von Hormus wieder aufzunehmen und weitere Maßnahmen zu ergreifen. Gespräche über Waffenruhe und Lage in der Straße von Hormus Iranische Medien berichten, Iran prüfe den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges weiterhin. Der US-Außenminister erklärte, man erwarte Irans Antwort noch am 8. Mai und hoffe auf einen ernsthaften Verhandlungsprozess. Aus US-Sicht sind derzeit mehr als 70 Tanker blockiert und können iranische Häfen weder anlaufen noch verlassen; in den vergangenen 24 Stunden sei zudem kein großes Handelsschiff durch die Straße von Hormus gefahren. Iran arbeite an einem Plan für ein "Rechtsregime" zur Straße von Hormus; die Maßnahmen sollen demnach als dauerhaftes Recht verankert werden. Militärische Vorfälle und diplomatische Kontakte Trump sagte, er könne die Operation "Freedom Plan" reaktivieren. Das US-Militär erklärte, zwei iranische Tanker beschossen zu haben; diese seien dadurch manövrierunfähig geworden. US-Vizepräsident Vance traf den Premierminister von Katar, um Gespräche mit Iran zu erörtern. Außerdem teilten die USA mit, sie wollten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon unterstützen. Teheran meldete, ein iranisches Handelsschiff sei vom US-Militär angegriffen worden; 10 Menschen seien verletzt, 5 würden vermisst. Das iranische Außenministerium verurteilte den Angriff auf einen iranischen Öltanker scharf. Eine maritime Intelligence-Firma berichtete, drei iranische Tanker hätten die US-Seeblockade durchbrochen. Die iranischen Streitkräfte sprachen von "vereinzelten Zusammenstößen" mit US-Kriegsschiffen in den Gewässern der Straße von Hormus. Rüstung, Nuklearprogramm und weitere Beobachtungen Der iranische Außenminister erklärte, Irans aktueller Raketenbestand und die Startfähigkeit seien seit dem 28. Februar um 20% gestiegen. Das Außenministerium betonte, die Streitkräfte seien vollständig bereit, auf jede Aggression zu reagieren. Beobachtungsstellen erklärten, US- und israelische Luftangriffe hätten Irans Atomprogramm um bis zu zwei Jahre zurückgeworfen. Iranische Medien zitierten einen hochrangigen Abgeordneten mit der Aussage, künftige US-Maßnahmen zur Seeblockade würden von Iran militärisch beantwortet. Satellitenbilder deuten auf eine große Ölverschmutzung nahe der iranischen Insel Kharg hin. Iranische Abgeordnete behaupteten, der Ölteppich nahe Kharg gehe auf europäische Tanker zurück. Mohsen Muharram, Berater des Obersten Führers Irans, sagte, die VAE seien bereits bestraft worden und würden noch härtere Strafen erhalten. Einst als "Anlagehäfen" geltende Länder erlebten inzwischen Kapitalabflüsse. Laut PolyBeats liegt auf dem Prognosemarkt Polymarket die Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Friedensabkommens zwischen den USA und Iran bis zum 15. Mai bei 18%; bis zum 31. Mai steigt sie auf 36%.