New York verklagt Coinbase und Gemini wegen Prognosemärkten – Generalstaatsanwältin stuft Angebote als illegales Glücksspiel ein
New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James (@NewYorkStateAG) hat am Dienstag vor dem Supreme Court in Manhattan zwei Klagen gegen Coinbase Financial Markets (@coinbase) und Gemini Titan LLC (@Gemini) eingereicht. Nach Darstellung der Behörde betreiben die Unternehmen im Bundesstaat Prognosemärkte, die als illegales, nicht lizenziertes Glücksspiel einzustufen seien.
James fordert die Abschöpfung der erzielten Gewinne, zivilrechtliche Strafen in Höhe des Dreifachen dieser Gewinne, Entschädigungen für Kundinnen und Kunden sowie Verbote, Nutzerinnen und Nutzer unter 21 Jahren zu bedienen oder auf College-Campussen zu werben.
Coinbase-Chefjurist Paul Grewal (@iampaulgrewal) wies die Vorwürfe zurück und erklärte, Prognosemärkte seien "bundesrechtlich regulierte nationale Börsen, registriert bei der CFTC". Coinbase werde "weiter für die föderale Aufsicht über diese Märkte kämpfen, die der Kongress vorgesehen hat".
Die Klagen fallen in eine zunehmende Auseinandersetzung um Zuständigkeiten zwischen Bundes- und Landesebene. Die CFTC hat am 2. April Arizona, Connecticut und Illinois verklagt, um diese Bundesstaaten daran zu hindern, Prognosemärkte zu regulieren.