Minnesota erlaubt als erster Bundesstaat im Mittleren Westen Krypto-Verwahrung durch Banken

Minnesota setzt als erster US-Bundesstaat im Mittleren Westen einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte durch staatlich lizenzierte Banken und Kreditgenossenschaften um. Wie CoinDesk berichtet, unterzeichnete Gouverneur Tim Walz ein Gesetz zu virtuellen Währungen, das es den Instituten ab dem 1. August ermöglicht, für Kundinnen und Kunden Kryptowährungen zu verwahren. Das Gesetz schreibt ausdrücklich vor, dass die digitalen Vermögenswerte der Kundschaft strikt von den Eigenbeständen der Institute getrennt zu halten sind. Zudem müssen Banken und Kreditgenossenschaften der Minnesota Commissioner of Commerce spätestens 60 Tage vor dem Start der Angebote Risiko-Management- und Cybersecurity-Pläne vorlegen. Unabhängig davon unterzeichnete Walz ein weiteres Gesetz, das Krypto-Geldautomaten und -Kioske landesweit ab dem 1. August verbietet. Zur Begründung verwies er auf deren verbreitete Nutzung für Betrugsdelikte, die besonders ältere Menschen treffen.