MicroStrategy-Aktie (MSTR) legt nach Bitcoin-Kauf über 2,54 Mrd. US-Dollar um 10% zu
Wie CoinDesk berichtet, hat die jüngste Bitcoin-Rally zusammen mit einer weiteren Kaufwelle von Strategy (MSTR) die Aktie am Mittwoch um mehr als 10% nach oben getrieben. Michael Saylor, der frühere CEO des Unternehmens, erklärte in dieser Woche, Strategy habe 34.164 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 74.395 US-Dollar je Coin erworben. Das Transaktionsvolumen beläuft sich demnach auf rund 2,54 Mrd. US-Dollar.
Mit dem Zukauf steigen die gesamten Bitcoin-Bestände von Strategy auf 815.061 BTC, deren Gesamtwert sich auf etwa 61,56 Mrd. US-Dollar beziffert. Bitcoin liegt im Monatsverlauf mit 17% im Plus und beschleunigte die Aufwärtsbewegung am Mittwoch. MSTR hat damit im laufenden Monat bereits um mehr als 32% zugelegt. Auf Wochensicht stieg Bitcoin um rund 3% und signalisiert damit eine Erholung nach einem schwachen Jahresauftakt.
Unabhängig davon hatte MicroStrategy (MSTR) vor einigen Wochen Quartalszahlen veröffentlicht, die unrealisierte Verluste auf digitale Vermögenswerte in Höhe von 14,46 Mrd. US-Dollar sowie latente Steuervorteile von 2,42 Mrd. US-Dollar auswiesen. Zum 31. März erfasste das Unternehmen latente Steueransprüche aus diesen unrealisierte Verlusten in Höhe von 1,73 Mrd. US-Dollar und bildete eine entsprechende Wertberichtigung in gleicher Höhe.
MicroStrategy (MSTR) will die Ergebnisse am [date] vorlegen. Für den 5. Mai 2026 ist die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal nach Börsenschluss (AMC) angekündigt. Der Konsens erwartet einen Gewinn je Aktie von rund 3,41 US-Dollar, was einem Plus von 79,32% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Trotz anhaltender Kritik bleibt MicroStrategy eine der führenden Adressen bei Bitcoin-Investments. Michael Saylor sieht die Nachfrage weiter gestützt durch eine breitere institutionelle Anerkennung von Bitcoin als Kapitalanlage, eine stärkere Integration in das Bankensystem sowie die Ausweitung von Finanzprodukten wie börsengehandelten Fonds (ETFs).