Drei große DeFi-Angriffe in fünf Tagen: Im Mai 2026 bereits 14 Krypto-Hacks gemeldet

Wie ChainCatcher berichtet, ist Echo Protocol im Monad-Netzwerk durch eine Sicherheitslücke kompromittiert worden. Angreifer prägten dabei 1.000 eBTC im Gegenwert von rund 76,64 Mio. US-Dollar. Nach Angaben von PeckShield wurden 45 eBTC (etwa 3,45 Mio. US-Dollar) bei Curvance eingezahlt, anschließend 11,29 WBTC geliehen, auf Ethereum gebrückt und gegen ETH getauscht. 384 ETH seien danach an Tornado Cash transferiert worden. Curvance setzte den betroffenen Markt aus und erklärte, der eigene Smart Contract sei nicht kompromittiert worden; andere Märkte seien nicht betroffen. Echo Protocol stoppte sämtliche Cross-Chain-Transaktionen. Monad-CEO Keone Hon betonte, dass die Schwachstelle nicht das Monad-Netzwerk selbst betreffe. Sicherheitsforscher schätzen den tatsächlichen Schaden auf rund 816.000 US-Dollar. Mit dem Vorfall steigt die Zahl der im Mai gemeldeten Krypto-Hacks auf 14. In den vergangenen fünf Tagen kam es zudem zu drei größeren DeFi-Angriffen: THORChain meldete am 15. Mai einen Exploit der Treasury mit Verlusten von mehr als 10 Mio. US-Dollar. Drei Tage später wurde die Verus-Ethereum-Cross-Chain-Bridge angegriffen, der Schaden lag bei etwa 11,58 Mio. US-Dollar. Die Häufung der Zwischenfälle unterstreicht die anhaltenden systemischen Sicherheitsrisiken im DeFi-Sektor.