Gespräche zum CLARITY Act gescheitert: Keine Einigung bei Blockchain-Regelungen
BlockBeats: Am 14. Mai berichtete die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett, dass parteiübergreifende Verhandlungen im US-Senat über den CLARITY Act am Abend ohne Ergebnis beendet wurden. Ziel war ein Kompromiss zu den zwei letzten offenen Streitpunkten.
Senatorin Cynthia Lummis, eine der republikanischen Chefunterhändlerinnen, erklärte: "Am Ende waren wir uns bei 99% des Gesetzes einig. Ich hoffe, dass meine parteiübergreifenden Kolleginnen und Kollegen nach der Ausschussverabschiedung mit mir die verbleibenden 1% klären. Andernfalls können wir uns nur selbst die Schuld geben, wenn—oder falls—ein weiteres FTX-ähnliches Ereignis eintritt."
Demokraten um die Senatoren Adam Schiff und Ruben Gallego sollen demnach eine Einigung zu Ethik- sowie Interessenkonfliktfragen im Zusammenhang mit der "First Family" (der Familie des Präsidenten) als Voraussetzung für ihre Unterstützung gefordert und erzielt haben. Gleichzeitig meldeten andere Demokraten in letzter Minute Bedenken zu Regelungen aus dem Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA) an. Diese Bestimmungen sollen verhindern, dass Entwickler von Non-Custodial-Software nach Geldtransfergesetzen strafrechtlich verfolgt werden.
Trotz Fortschritten bei den Ethikfragen scheiterte eine Gesamteinigung letztlich an Differenzen über Änderungen am BRCA. Wie die fünf krypto-freundlichen Demokraten im Senate Banking Committee am Ende abstimmen, bleibt offen. Bislang wird erwartet, dass die Beratungen im Ausschuss entlang der Parteilinien verlaufen.