Krypto-Milliardär setzt auf Hongkong: Bitfire will von wachsender Bitcoin-Nachfrage aus China profitieren

Der chinesische Krypto-Milliardär Li Lin verlagert ein Handelssystem samt Investmentteam aus seinem Family Office Avenir Group zu dem in Hongkong börsennotierten Bitfire Group. Ziel ist es, die steigende institutionelle Nachfrage nach Bitcoin zu erschließen, während Hongkong seine Rolle als globales Krypto-Zentrum ausbaut – im Gegensatz zum Handelsverbot auf dem chinesischen Festland seit 2021. Bitfire übernimmt Team und Systeme für 1,6 Mio. US-Dollar. Li Lin hatte 2022 eine Mehrheitsbeteiligung an Huobi für rund 1 Mrd. US-Dollar an Justin Sun verkauft und danach den Schwerpunkt auf sein Family Office verlegt. Bitfire plant nun den Start einer regulierten, in Bitcoin denominierten Strategie namens "Alpha BTC". Innerhalb eines Jahres sollen Mittelzuflüsse in einer Größenordnung von mehr als 10.000 BTC (760 Mio. US-Dollar) eingesammelt werden. Die Renditen sollen über Derivatehandel, einschließlich Optionen, erzielt werden. Als Basiswerte sind Bitcoin sowie ETFs wie der iShares Bitcoin Trust (IBIT) vorgesehen. Das Angebot richtet sich sowohl an kryptoaffine Investoren als auch an Institutionen in Hongkong.