Lazarus Group nutzt Schwachstelle in KelpDAO-Bridge aus und entwendet 228 Mio. US-Dollar in ETH
Laut CoinDesk sorgt ein jüngster Angriff der Lazarus Group auf die KelpDAO-Bridge für Unruhe in der Ethereum-Community. Die Angreifer prägten rsETH im Wert von rund 300 Mio. US-Dollar und zogen anschließend ETH im Gegenwert von 228,21 Mio. US-Dollar aus AAVE und Compound ab.
Ethereum notierte am 13. April bei [price]. In einer begleitenden Marktabfrage entfielen 100% auf "Ja" – begründet mit einem Kurs oberhalb von 1.800 US-Dollar.
Marktreaktion
Händler beobachten die Stabilität von Ethereum derzeit besonders genau. Am 13. April durchbrach der Kurs die Marke von 1.800 US-Dollar. Die ausgewiesenen Unterstützungsniveaus liegen bei 100%, was auf keine unmittelbare Panik hindeutet. Der Vorfall schürt dennoch Sorgen über mögliche "Bad Debts" bei AAVE, die die künftige Kursentwicklung von Ethereum belasten könnten. Im Handelsvolumen zeigen sich bislang keine auffälligen Ausschläge – viele Marktteilnehmer bleiben vorerst im Abwarten.
Warum ist das wichtig?
Die Zuordnung zur Lazarus Group und die entwendeten 228,21 Mio. US-Dollar könnten die Volatilität anziehen. Das Vertrauen, dass Ethereum über 1.800 US-Dollar bleibt, hängt davon ab, ob DeFi-Plattformen wie AAVE weitere Schwachstellen oder potenzielle Zahlungsausfälle offenlegen. Das bislang ruhige Volumen deutet darauf hin, dass der Markt die Folgen noch bewertet, statt das Risiko bereits vollständig einzupreisen. Sollten neue Details zur AAVE-Exponierung bekannt werden, könnte sich die Termstruktur rasch verändern.
Worauf sollte man achten?
Im Fokus stehen Stellungnahmen von AAVE und LayerZero zu dem Vorfall. Klarheit zu möglichen Bad Debts oder Systemmängeln kann die Stimmung schnell drehen. Fällt der Ethereum-Kurs unter ein wichtiges Unterstützungsniveau, wäre das ein Signal für nachlassendes Vertrauen.
API-Zugang
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