Lazarus-Gruppe wäscht 290 Mio. US-Dollar in gestohlten Kryptowerten über Ethereum und Bitcoin
CoinDesk zufolge haben mit der nordkoreanischen Lazarus-Gruppe in Verbindung gebrachte Hacker 290 Mio. US-Dollar an gestohlenen Kryptowerten über Ethereum und Bitcoin gewaschen. Bitcoin erreichte im April 80.000 US-Dollar.
Im Prognosemarkt zum 80.000-US-Dollar-Szenario liegt "Yes" bei 36,5% und damit unter dem Wert von gestern (44%). Nach Bekanntwerden der Geldwäsche-Affäre zog der Kontraktpreis zwar an, vor einer Woche lag er jedoch noch bei 31% – auf Sieben-Tage-Sicht entspricht das weiterhin einem Plus. Der 150.000-US-Dollar-Markt verharrt bei 0,1%, was einen deutlichen Preissprung als wenig wahrscheinlich erscheinen lässt.
Der Vorfall unterstreicht anhaltende Sicherheitslücken im DeFi-Sektor und erhöht die Wahrscheinlichkeit regulatorischer Schritte gegen Krypto-Geldwäschekanäle. Das tägliche Handelsvolumen für Bitcoin/USDC betrug 105.235 US-Dollar; eine Bewegung von lediglich 24.792 US-Dollar löste im 80.000-USDC-Teilmarkt bereits einen Ausschlag von 5 Punkten aus. Der zuvor größte Ausschlag war ein kurzer 5-Punkte-Spike. Das deutet darauf hin, dass Positionierung aktuell stärker durch Nachrichten als durch nachhaltige Trendbewegungen geprägt ist.
Beim aktuellen Kurs würde ein Kauf von "YES"-Anteilen zu 0,37 US-Dollar einen Gewinn von 1 US-Dollar je Anteil liefern, falls Bitcoin bis Ende April 80.000 US-Dollar erreicht – das entspricht einer Rendite von 2,7x. Diese Wette setzt voraus, dass es in den verbleibenden Wochen des Monats weder zu größeren Sicherheitsvorfällen noch zu einer regulatorischen Eskalation kommt.
Im Blick bleiben sollten die Reaktion der Börse auf Geldwäschefälle, Stellungnahmen der U.S. Securities and Exchange Commission zur Sicherheit dezentraler Finanzanwendungen (DeFi) sowie neue Durchsetzungsmaßnahmen. Jede dieser Entwicklungen kann in diesem 80.000-US-Dollar-Kontrakt erhebliche Kursschwankungen auslösen.
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