Kraken: Erpressungsversuch nach Vorfall mit Insider-Zugriff

Die Kryptobörse Kraken berichtet von einem Erpressungsversuch durch eine kriminelle Gruppe. Diese drohe damit, Videos zu veröffentlichen, die angeblich interne Systeme sowie in begrenztem Umfang Kundendaten zeigen. Kraken betont, dass keine Systeme kompromittiert wurden und zu keinem Zeitpunkt Kundengelder gefährdet waren. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben kein Lösegeld zahlen. Nach Angaben der Börse wurden zwei Insider-Vorfälle identifiziert, bei denen Support-Mitarbeitende Zugriff auf begrenzte Kundendaten hatten. Betroffen seien rund 2.000 Konten, etwa 0,02% der Nutzer. Die Zugriffe seien entzogen und die Strafverfolgungsbehörden informiert worden.