Schifffahrt durch die Straße von Hormus bricht im März wegen US-Israel-Iran-Spannungen um 95% ein

Odaily Planet Daily berichtet: Seit Ausbruch des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran ist die Passage durch die Straße von Hormus, eine Schlüsselroute für den weltweiten Energietransport, massiv beeinträchtigt. Daten eines Marktdienstleisters zeigen, dass die Zahl der kommerziellen Schiffe seit März im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 95% zurückgegangen ist. Wie Agence France-Presse (AFP) am 23. unter Berufung auf Daten des Marktdienstes Kpler meldete, passierten zwischen dem 1. März und dem 23. März um 16:00 GMT nur 144 Handelsschiffe die Meerenge. Am 28. Februar, noch vor Ausbruch des Konflikts, waren es 2.787 Schiffe gewesen. Von den 144 Durchfahrten entfielen 91 auf Öl- und Gastanker, die überwiegend ostwärts aus der Meerenge ausliefen. Nach Angaben des von der US Navy geführten multinationalen Joint Maritime Information Center durchquerten vor dem Konflikt im Schnitt rund 138 Schiffe pro Tag die Straße von Hormus. AFP zufolge nutzten die am 23. registrierten Schiffe offenbar eine nördliche Route, die nördlich der iranischen Insel Larak verläuft und Berichten zufolge von der iranischen Regierung genehmigt wurde. (Xinhua News Agency)