Tankertransit durch die Straße von Hormus steigt angesichts regionaler Spannungen wieder auf Kriegsdurchschnitt

BlockBeats berichtet am 18. Mai unter Berufung auf AFP und Schifffahrtsdaten von Kpler, dass sich der Verkehr kommerzieller Schiffe durch die Straße von Hormus in der vergangenen Woche im Zuge des Nahostkonflikts erholt hat. Demnach passierten 55 Frachtschiffe die Meerenge, deutlich mehr als in der Vorwoche mit 19 Einheiten – dem bisherigen Tiefstand seit Beginn der Auseinandersetzungen. Seit März 2026 liegt der Wochendurchschnitt laut den Daten bei rund 55 kommerziellen Schiffen, womit das Niveau der vergangenen Woche wieder dem während des Krieges beobachteten Mittel entspricht. Etwa die Hälfte der Durchfahrten entfiel auf Tanker, darunter drei Very Large Crude Carrier (VLCC), die jeweils Kurs auf China, Oman und Japan nahmen. Analysten zufolge hat sich der Transit zwar teilweise stabilisiert, das Gesamtvolumen bleibt aber unter dem Vorkrisenniveau. Die Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Lieferungen abgewickelt wird, ist seit Ausbruch des Konflikts weiterhin durch geopolitische Spannungen und Sanktionen beeinträchtigt. In dem Bericht heißt es zudem, Iran habe die Kontrolle über die Transitmechanismen ausgeweitet und für bestimmte Schifffahrt Gebühren und Einschränkungen eingeführt. Damit bleibt die Meerenge ein zentraler Faktor in den US-Iran-Verhandlungen sowie in der regionalen Sicherheitslage.