JPMorgan: Bitcoin verhält sich trotz schwächerem US-Dollar wie liquiditätssensitives Risikoasset

Bitcoin ist im vergangenen Jahr um 13% gefallen, obwohl der US-Dollar-Index (DXY) im selben Zeitraum um 10% nachgab, wobei der Token sein historisches Muster nicht wiederholte, bei Dollar-Schwäche zu steigen, so Strategen der JPMorgan Private Bank am 29. Januar. Die Strategen erklärten, die jüngste Dollar-Schwäche werde durch kurzfristige Kapitalströme und Marktstimmung getrieben statt durch Veränderungen bei Wachstumsaussichten oder geldpolitischen Erwartungen, während Zinsdifferenzen seit Jahresbeginn den Dollar tatsächlich gestützt hätten, was Bitcoins Rolle als typischer Dollar-Hedge einschränke. JPMorgan-Analysten fügten hinzu, dass Bitcoin weiterhin als liquiditätssensitives Risikoasset betrachtet werde statt als verlässlicher Wertspeicher, da Märkte den aktuellen Dollar-Rückgang nicht als dauerhafte Makro-Veränderung sähen, während Gold und Schwellenmarkt-Assets direktere Nutznießer der Dollar-Diversifikation gewesen seien.