Iran setzt Angriffe auf Israel und US-Stützpunkte fort – Spannungen nehmen zu
Huo Xing Finance berichtet: Stand 2. April haben sich die Entwicklungen im Israel-Iran-Konflikt über Nacht und am Morgen wie folgt zugespitzt.
Iran: Das iranische Militär erklärte, israelische Rüstungsbetriebe getroffen und die Operation "True Promise4" bis zur 89. Runde vorangetrieben zu haben. Offiziellen Angaben zufolge wurden im Verlauf der Kämpfe mehr als 115.000 zivile Einrichtungen beschädigt. Iran setzt Raketen- und Drohnenangriffe auf israelische sowie US-Militärbasen fort und nennt als Ziel auch einen Abzug der US-Streitkräfte aus dem Nahen Osten. Die Revolutionsgarden (IRGC) teilten mit, die Straße von Hormus werde aufgrund von Aussagen Donald Trumps nicht geöffnet; iranische Vertreter erklärten zudem, selbst bei Wiederaufnahme der Schifffahrt bleibe die Passage für die USA geschlossen. Außenministeriumsangaben zufolge akzeptiert Teheran keine Waffenruhe und verlangt Garantien, um ähnliche Konflikte künftig zu verhindern. Iran meldete außerdem Angriffe der USA und Israels auf meteorologische Radaranlagen; bei einem weiteren Angriff sei ein hochrangiger Berater schwer verletzt worden. Berichte, Teheran habe um einen Waffenstillstand gebeten, wies Iran zurück.
USA: Laut Berichten hat Trump "die Geduld verloren" und will heute um 9:00 Uhr (Beijing-Zeit) eine landesweite Ansprache halten. Dabei könnte er ankündigen, der Krieg gegen Iran nähere sich dem Ende, und die Verantwortung für die Sicherheit der Meerenge an die NATO verlagern. Die USA bauen ihre militärische Präsenz im Nahen Osten aus und verdoppeln die Stationierung von A10-Erdkampfflugzeugen. US-Geheimdienste schätzen, Iran zeige derzeit keine echte Bereitschaft zu Verhandlungen. Trump sagte, er werde "bald abziehen", nannte aber keinen Zeitplan, und bekräftigte, die USA würden iranische Nuklearmaterialien per Satellit überwachen.
Israel: Israels Premierminister erklärte, Iran stelle keine "existenzielle Bedrohung" mehr dar. Das israelische Militär meldete den Einsatz von rund 16.000 Munitionskörpern und die Zerstörung von Tausenden Zielen; die iranischen Raketenfähigkeiten und die Führungsstruktur seien geschwächt worden. Bei israelischen Luftangriffen im Libanon wurde laut Angaben der Kommandeur der Südfront der Hisbollah getötet. Aus israelischen Kreisen hieß es zudem, intern gebe es Sorge, Trump könne das Ende der Operationen zu früh ausrufen.
Weitere Entwicklungen: Die VAE haben nach eigenen Angaben mehr als 2.000 Drohnen abgefangen und prüfen gemeinsame Einsätze mit US-Kräften zur Sicherung der Schifffahrt in der Meerenge. Saudi-Arabiens Rohölexporte sind wegen der Störungen in der Passage um etwa 50% zurückgegangen. Die regionalen Energie- und Industriesektoren geraten unter Druck; Emirates Global Aluminium stellte nach Angriffen den Betrieb seiner Schmelzanlage ein. Wladimir Selenskyj erklärte, die Ukraine führe Kooperationsgespräche mit mehreren Ländern im Nahen Osten. Russland wies Vorwürfe zurück, Iran mit Aufklärungsinformationen zur Zielerfassung auf zivile Einrichtungen unterstützt zu haben.