US-Dienstleister: Preisindex steigt auf 70,7 – höchster Stand seit Oktober 2022
Odaily Planet Daily berichtet: Die Expansion der US-Dienstleistungswirtschaft hat sich im März verlangsamt. Die Beschäftigung sank so stark wie seit 2023 nicht mehr, während die Inputpreise deutlich anzogen. Nach am Montag veröffentlichten Daten des Institute for Supply Management (ISM) kletterte der ISM Services Price Index auf 70,7. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2022 und ein Plus von 7,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat – der kräftigste Monatsanstieg seit fast 14 Jahren.
Der ISM Services Index gab um 2,1 Prozentpunkte auf 54 nach. Ausschlaggebend waren vor allem schwache Beschäftigungszahlen und ein geringeres Wachstum der Geschäftsaktivität. Im Zuge des Kriegs im Iran sind Energie- und andere Vorleistungskosten stark gestiegen, was die Unternehmen zusätzlich belastet.
Der Beschäftigungsindex im Dienstleistungssektor fiel um 6,6 Prozentpunkte auf 45,2 und verzeichnete damit einen der größten monatlichen Rückgänge seit der COVID19-Pandemie. Der Index der Geschäftsaktivität sank um 6 Prozentpunkte auf 53,9 – der stärkste Rückgang seit Mitte 2024. Der Index der Lieferantenlieferungen stieg auf den höchsten Stand seit Oktober 2024. Die Neuaufträge der Dienstleister legten mit dem stärksten Tempo seit mehr als drei Jahren zu. (GoldTen)