Anleger verkaufen US-Staatsanleihen weiter, während Nahost-Konflikt Ölpreise und Renditen steigen lässt
Anleger setzten den Verkauf von US-Staatsanleihen in der vergangenen Woche fort, da der anhaltende Nahost-Konflikt die Ölpreise nach oben trieb, berichtet Odaily Planet Daily. Die Zinsstrategen von Barclays, Anshul Pradhan und Demi Hu, schrieben, dass Staatsanleihen nicht als sicherer Hafen dienten, weil die Auswirkungen des Krieges als inflationär eingestuft werden und eher mit höheren US-Haushaltsdefiziten als mit schwächerem Wirtschaftswachstum verbunden sind, was die Märkte zwinge, den Leitzinspfad und die Fiskalrisikoprämie neu zu bewerten. Sie fügten hinzu, dass die Dauer des Konflikts zu einem zentralen Fokus für die Märkte geworden sei, da schwache Wirtschaftsdaten weniger dominant würden. Tradeweb-Daten zeigen, dass die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen im Tagesverlauf um 5,9 Basispunkte auf 3,611% stieg, während die zehnjährige Rendite um 5,7 Basispunkte auf 4,187% kletterte.