Zeitplan für Hongkongs zweite Runde an Stablecoin-Lizenzen weiter offen – Gesamtzahl bleibt stark begrenzt
Wie ME News berichtet, erklärte Eddie Chan, stellvertretender Chief Executive der Hong Kong Monetary Authority (HKMA), am 13. April (UTC+8), dass der Zeitpunkt für die Vergabe einer zweiten Tranche von Stablecoin-Lizenzen noch nicht feststeht. Ausschlaggebend sei die "operative Performance der ersten beiden Lizenznehmer". Die Gesamtzahl der Lizenzen werde langfristig sehr begrenzt bleiben.
Aus dem Umfeld der Branche hieß es zudem, dass chinesisch finanzierte Institute, die Anträge eingereicht hatten, von zuständigen Stellen eine "Window Guidance" erhalten hätten mit der Bitte, Anträge auf Stablecoin-Lizenzen vorerst auszusetzen. Einige dieser Häuser stünden dennoch seit Monaten weiterhin im Austausch mit der HKMA.
Ohne chinesisch finanzierte Institute verfügten die meisten potenziellen Bewerber dem Vernehmen nach nur über begrenzte Fähigkeiten. Die Zahl der Institute, die die Anforderungen der Stablecoin Ordinance vollständig erfüllen, sei weiterhin gering.
Li Guankang, Leiter von Payme bei HSBC, sagte Reportern, dass jeder Payme-Nutzer ein Stablecoin-Konto eröffnen könne. Darüber ließen sich Gelder direkt an Familie und Freunde transferieren, Händler bezahlen oder in an Stablecoins gekoppelte Produkte investieren. Nutzer der HSBC-App könnten solche Konten nicht direkt eröffnen und müssten warten, bis HSBC geeignete Nutzer identifiziere, die anschließend einen Antrag stellen können.
Für die Payme-Registrierung ist bereits ein Wohnsitz in Hongkong erforderlich; die HSBC-App wird auch von Nutzern vom chinesischen Festland verwendet. Nach dem aktuellen Regulierungsrahmen Hongkongs dürfen nur Einwohner Hongkongs Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten durchführen. Selbst Festlandkunden, die Payme über HSBC Hong Kong nutzen, sind nicht berechtigt, ein Stablecoin-Konto zu beantragen. (Quelle: Foresight News)