Fed-Gouverneur Barr warnt: Stablecoins bergen Risiken durch Geldwäsche und für die Finanzstabilität

Der Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, Michael Barr, hat am Dienstag vor Risiken durch Stablecoins gewarnt. Die Token knüpften an eine "lange und schmerzhafte Geschichte" unsicheren privaten Geldes an, sagte Barr, und verwies auf die Gefahr von Bankrun-ähnlichen Dynamiken, illegalen Finanzströmen sowie systemischen Schocks. In einer Rede vor der Federalist Society zog Barr Parallelen zwischen heutigen digitalen Dollars und Bankpaniken des 19. Jahrhunderts. Ähnliche Panikmechanismen seien auch während der Finanzkrise 2008 sowie in der COVID-Ära sichtbar geworden. Die Aussagen fallen in eine Phase, in der Bedenken rund um Stablecoins den Fortschritt des Clarity Act im US-Kongress ausbremsen.