Fed-Kandidat Kevin Warsh will Krypto- und KI-Beteiligungen bei Bestätigung verkaufen
Der als künftiger Vorsitzender der US-Notenbank gehandelte Kevin Warsh ist im Bankenausschuss des US-Senats zu seinen Finanzangaben von über 100 Mio. US-Dollar, möglichen Interessenkonflikten und zur Unabhängigkeit der Federal Reserve befragt worden. Senatorin Elizabeth Warren stellte dabei die Frage, ob Warsh Sonderkonditionen für das Krypto-Unternehmen der Trump-Familie ermöglichen oder die Wall Street stützen könnte.
Warsh erklärte, sein Portfolio umfasse auch Kryptowährungen und Beteiligungen an KI-Unternehmen. Für den Fall einer Bestätigung kündigte er an, einschlägige Vermögenswerte vor Amtsantritt zu veräußern. Digitale Assets bezeichnete er als Teil des US-Finanzdienstleistungssektors. Zugleich wies Warsh zurück, dass Donald Trump von ihm Zusagen zu konkreten Zinsentscheidungen verlangt habe.
Die Amtszeit von Jerome Powell endet am 15. Mai. Nutzer der Wettplattform Polymarket sehen die Wahrscheinlichkeit, dass Warsh' Nominierung noch vor Juni bestätigt wird, bei 78%.