Fed-Beige-Book: Nahostkonflikt sorgt für mehr Unsicherheit; US-Unternehmen bleiben vorsichtig
BlockBeats berichtet am 16. April: Die US-Notenbank teilte mit, dass sich die Wirtschaftsaktivität in den meisten Regionen der Vereinigten Staaten weiter in einem moderaten bis leichtem Tempo ausweitete. Gleichzeitig nahm die Unsicherheit zu, und die Energiekosten stiegen im Zuge eines möglichen Konflikts mit Iran.
Im am Mittwoch veröffentlichten Beige Book erklärte die Fed, die allgemeinen Preissteigerungen blieben moderat. Energie- und Kraftstoffkosten hätten jedoch in allen 12 Federal-Reserve-Distrikten "deutlich" zugelegt.
Die Notenbank schrieb: "Der Konflikt im Nahen Osten wird als wesentliche Quelle der Unsicherheit gesehen. Er erhöht die Komplexität für Unternehmen bei Entscheidungen zu Einstellung, Preissetzung und Kapitalinvestitionen, weshalb viele eine Abwartehaltung einnehmen."
Der Bericht, erstellt von der Federal Reserve Bank of New York und mit Daten bis zum 6. April, spiegelt die ersten Auswirkungen des Kriegs auf die US-Wirtschaft wider. Ölpereisschocks infolge der Konflikte hätten die Benzinpreise nach oben getrieben und damit die US-Inflation im März auf den stärksten Anstieg seit 2022 gedrückt. Mehrere Fed-Vertreter signalisierten zudem, die Zinsen über einen längeren Zeitraum unverändert zu lassen, um die Konjunkturdaten weiter auszuwerten. (Jin10)