Mehr als 100.000 BTC fließen an Börsen; Stablecoin-Abflüsse beschleunigen sich – Verkaufsdruck steigt

Laut ME News erklärte der Kryptoanalyst Axel Adler Jr. am 28. Mai (UTC+8), die Kombination aus steigenden BTC-Zuflüssen auf Handelsplattformen und gleichzeitigen Stablecoin-Abflüssen sende ein "Risk-off"-Signal. Das deute auf zunehmenden Verkaufsdruck am Markt hin. Daten zufolge drehte der 30-Tage-Nettofluss von Bitcoin zu Börsen deutlich: Von einem extremen Nettoabfluss von 300.000 BTC Ende März wechselte er bis zum 26. Mai zu einem Nettozufluss von 103.000 BTC. Das spricht dafür, dass mehr BTC wieder auf Börsen transferiert werden – typischerweise als Vorbereitung auf Verkäufe. Im selben Zeitraum fiel der BTC-Kurs von 80.000 US-Dollar auf 73.700 US-Dollar. Parallel dazu verlassen Stablecoins zentrale Börsen in Rekordtempo. Der 30-Tage-Durchschnitt des Nettoflusses kippte von einem täglichen Zufluss von 164 Mio. US-Dollar Ende April zu einem täglichen Abfluss von 153 Mio. US-Dollar am 27. Mai. Damit nimmt die für BTC-Käufe verfügbare Liquidität ab. Adler Jr. betonte, dass BTC-Zuflüsse bei gleichzeitigen Stablecoin-Abflüssen eine ungünstige Konstellation aus "mehr Angebot und weniger Nachfrage" erzeugen – typisch für ein Risk-off-Umfeld. Bleiben die BTC-Nettozuflüsse über +100.000 BTC, könne eine stärkere Korrektur folgen. Als mögliche Umkehrsignale nannte er eine Rückkehr zu BTC-Nettoabflüssen oder wieder anziehende Stablecoin-Zuflüsse auf Börsen. (Quelle: BlockBeats)