EU verhängt 20. Sanktionspaket gegen Russland: Verbot russischer Kryptoplattformen und des digitalen Rubels

Laut BlockBeats hat die Europäische Union am 27. April ihr in den vergangenen zwei Jahren schärfstes Sanktionspaket gegen Russland in Kraft gesetzt. Im Fokus stehen digitale Vermögenswerte, mit denen Moskau wirtschaftliche Beschränkungen umgehen könnte. Die neuen Vorgaben untersagen Kryptodienstleistern und Handelsplattformen mit Sitz in Russland vollständig die Tätigkeit. Zudem werden der digitale Rubel der russischen Zentralbank sowie der rubelgebundene Stablecoin RUBx blockiert. EU-Unternehmen dürfen außerdem keinerlei technische Unterstützung für die Entwicklung des digitalen Rubels leisten. Unter Verweis auf Daten des Blockchain-Analysehauses Chainalysis heißt es, das sanktionierte A7A5-Ökosystem habe kumuliert Transaktionen im Umfang von 119,7 Mrd. US-Dollar abgewickelt. Das Paket richtet sich darüber hinaus gegen 20 russische Banken, vier ausländische Finanzinstitute mit Anbindung an Russlands SPFS-Finanznachrichtensystem sowie die in Kirgisistan ansässige Handelsplattform TengriCoin. EU-Bürgern ist es untersagt, Transaktionen mit Krypto- oder DeFi-Plattformen in Russland und Belarus durchzuführen oder kryptobezogene, unter MiCA regulierte Dienstleistungen zu erbringen.