EIA: Angebotsausfälle im Nahen Osten dürften bis Ende 2026 anhalten
Laut dem Short-Term Energy Outlook der US-Energiebehörde EIA werden die Lieferunterbrechungen im Nahen Osten voraussichtlich bis zum Jahresende 2026 anhalten. Die durch die Schließung der Straße von Hormus verursachten Produktionsausfälle in der Region dürften im April auf 9,1 Millionen Barrel pro Tag steigen. In diesem Monat rechnet die EIA auch mit dem größten Abstand zwischen Brent und WTI: Der Preisaufschlag soll bei maximal 15 US-Dollar je Barrel liegen, wenn die Störungen im Nahen Osten ihren Höhepunkt erreichen.
Für 2026 erwartet die Behörde zudem die höchsten durchschnittlichen US-Einzelhandelspreise für Benzin seit 2022. Die Prognose für die weltweite Ölnachfrage 2026 wurde auf 104,6 Millionen Barrel pro Tag gesenkt (zuvor 105,2 Millionen), für 2027 auf 106,2 Millionen Barrel pro Tag (zuvor 106,6 Millionen). (Jinshi)