Dubais DFSA verlagert Prüfung der Krypto-Token-Eignung auf lizenzierte Firmen im DIFC ab 12. Januar
Die Dubai Financial Services Authority hat am 12. Januar wesentliche Änderungen ihres Regulierungsrahmens für Krypto-Token in Kraft gesetzt und die Verantwortung für die Bewertung der Token-Eignung vom Regulator auf lizenzierte Unternehmen im Dubai International Financial Centre übertragen. Unternehmen, die Finanzdienstleistungen mit Krypto-Token anbieten, müssen nun selbst feststellen, ob die von ihnen gehandelten Token die Eignungskriterien der DFSA erfüllen, und die Behörde wird keine Liste anerkannter Krypto-Token mehr führen oder veröffentlichen. Die DFSA erklärte, die Aktualisierung folge einem im Oktober 2025 gestarteten Konsultationsprozess und spiegele die Weiterentwicklung ihres Ansatzes seit Einführung des Krypto-Token-Regimes 2022 wider. Die überarbeiteten Regeln verbieten keine Kategorie digitaler Vermögenswerte explizit, doch die Verlagerung der Eignungsprüfungen auf DIFC-lizenzierte Firmen könnte dazu führen, dass datenschutzorientierte Token wie Monero und Zcash einer strengeren Prüfung unterzogen werden und manche Compliance-Teams bestimmte Privacy Coins als risikoreicher einstufen.