Dogecoin legt 6% zu: US-Aufseher stufen Token als digitale Commodity ein
Dogecoin hat in dieser Woche rund 6% gewonnen, nachdem US-Regulierungsbehörden den Token als digitale Commodity eingestuft haben. Die Einordnung rückt DOGE näher an etablierte Krypto-Assets wie Bitcoin und Ethereum und sorgt laut Marktteilnehmern für mehr Planungssicherheit.
Mit der neuen Klassifizierung wird Dogecoin klar von digitalen Sammlerstücken und vergleichbaren Token-Kategorien abgegrenzt. Händler werten das als stabileren Rahmen für institutionelle wie private Anleger; die Aktivität an Spot- und Derivatemärkten wirkt entsprechend gefestigter.
On-Chain-Daten deuten auf eine steigende Nachfrage, während sich der Kurs der Zehn-Cent-Marke nähert. Das Open Interest zog bis auf 1,4 Mrd. US-Dollar an und erreichte damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten. Das spricht eher für Positionierung auf eine größere Bewegung als für kurzfristiges Trading.
Technisch bewegt sich DOGE weiterhin in einem parallelen Kanal, die Handelsspanne verengt sich. Die Zone um 0,1018 US-Dollar bleibt der zentrale Widerstand: Dort scheiterten zuletzt fünf Ausbruchsversuche in Folge. Gleichzeitig erhöhten große Adressen ihr Engagement; innerhalb einer Woche sollen Wale Dogecoin im Wert von über 330 Mio. US-Dollar akkumuliert haben.
Die zunehmende Kompression gilt als klassisches Druckaufbau-Signal, das häufig einem Ausbruch in beide Richtungen vorausgeht. Indikatoren zeigen erste Hinweise auf nachlassenden Verkaufsdruck nahe dem Widerstand. Gelingt auf dem Vierstunden-Chart ein bestätigter Schlusskurs über 0,1018 US-Dollar bei höherem Volumen, rückt als nächstes Ziel die Marke von 0,1172 US-Dollar in den Fokus, nahe der oberen Begrenzung des Kanals.