DeFi United legt rsETH-Sanierungsplan nach 292-Mio.-US-Dollar-Hack bei Kelp DAO vor
DeFi United hat nach dem Angriff auf Kelp DAO einen Plan zur Wiederherstellung von rsETH vorgestellt. Laut CoinDesk wird der Hack der nordkoreanischen Lazarus Group zugeschrieben; der Schaden beläuft sich auf 292 Mio. US-Dollar.
Im zugehörigen Markt zur Frage, ob bis zum 31. Dezember ein weiterer Krypto-Hack mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. US-Dollar passiert, steht die Wahrscheinlichkeit auf 100,0% (YES). Bis zur finalen Auflösung bleiben 251 Tage. Der Markt preist damit faktisch Gewissheit ein; neue Risiken gelten als ausgepreist.
Marktreaktion: Der Vorfall gilt als größte DeFi-Sicherheitslücke des Jahres 2026 und passt ins Muster nordkoreanischer Cyber-Operationen zur Beschaffung von Finanzmitteln unter internationalen Sanktionen. In der Folge kam es zu deutlichen Mittelabflüssen aus Aave sowie zu Liquiditätsdruck in verbundenen Lending-Protokollen.
Warum das wichtig ist: Da die Quote ihr Maximum erreicht hat, liegt das Handelsvolumen derzeit bei null. Die ausbleibenden Trades spiegeln die Erwartung wider, dass kaum noch Spielraum für Spekulation oder Kursbewegungen besteht. Die größte frühere Kursveränderung in diesem Markt wurde am 30. April verzeichnet, als der Preis um 5 Punkte zulegte.
Worauf zu achten ist: Bei 100 Cent ist ein YES-Anteil 1 US-Dollar wert und steht für Sicherheit statt Spekulation. Ob sich die Marktpreise künftig noch bewegen, hängt von neuen Ereignissen sowie vom Erfolg der Recovery-Maßnahmen von DeFi United und Partnern ab. Im Fokus stehen die Entscheidung des Arbitration Security Committee zur möglichen Einfrierung der Vermögenswerte des Angreifers und KelpDAOs Fortschritt bei der Wiederaufnahme von Rücknahmen. Beide Punkte können öffentliche Märkte und Zeitpläne für Rückgaben im DeFi-Sicherheitsumfeld in den kommenden Monaten beeinflussen.
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