DeFi United: Rettungsinitiative sammelt mehr als 100.000 ETH ein
BlockBeats zufolge kommt die von Aave angestoßene Rettungsinitiative "DeFi United" weiter voran. Am 26. April gab die Arbitrum DAO 30.765 ETH frei, die seit dem rsETH-Vorfall vom 18. April eingefroren waren. Auf der vorgesehenen Spendenadresse sind damit insgesamt 100.360 ETH eingegangen, um die durch den rsETH-Vorfall verursachte Unterdeckung bei den Sicherheiten auszugleichen.
Ziel der Aktion ist es, die Deckungswerte von rsETH gemeinsam wiederherzustellen, die Marktstabilität zu sichern und eine Ausweitung von Cross-Protocol-Ausfällen zu verhindern. Die Mittel sollen die Rückkehr zu angemessenen Besicherungsquoten unterstützen und in Abstimmung mit den betroffenen Protokollen zu einer schrittweisen Normalisierung der Marktbedingungen beitragen.
Zu den bislang zentral genannten Zusagen bzw. Beteiligten zählen: Arbitrum DAO (Freigabe von 30.765 ETH), Mantle (geplant: 30.000 ETH), AaveDAO (geplant: 25.000 ETH), Aave-Gründer Stani Kulechov (bestätigt: 5.000 ETH), EtherFi (geplant: 5.000 ETH), Lido (geplant: 2.500 stETH) sowie die Golem Foundation und verbundene Projekte (zusammen: 1.000 ETH). LayerZero, Ethena, Frax Finance, Ink Foundation und weitere haben ihre Teilnahme ebenfalls bestätigt, ohne bislang konkrete Beträge zu nennen.
Der weitere Fortgang der Rettungsaktion hängt nach wie vor von externen Schlüsselfaktoren ab, darunter die Wiederaufnahme der rsETH-Rücknahmen durch KelpDAO und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte durch den Arbitrum Security Council. Zeitplan und Ergebnis bleiben offen.