CryptoQuant-Analyst: Jüngster Bitcoin-Ausverkauf ist typische Zwangsentschuldung durch Long-Liquidationen

Der CryptoQuant-Analyst Axel schrieb am 19. Januar, dass Bitcoins "Advanced Sentiment Index" zwischen dem 13. und 15. Januar auf rund 80 % in einer extrem bullischen Zone kletterte, als sich der Preis einem lokalen Höchststand nahe 97.000 US-Dollar näherte, seitdem aber auf 44,9 % gefallen ist und damit unter die neutrale 50-%-Schwelle rutschte. Axel erklärte, der zusammengesetzte Index kombiniere volumengewichteten Durchschnittspreis, aggressives Nettovolumen, Open Interest und Long-Short-Volumen-Ungleichgewichte, und dass der Rückgang unter die neutrale Marke eine Verschiebung der Marktstruktur und Verschlechterung der Risikoqualität signalisiere, wobei eine anhaltende Rückkehr über 50 % das erste Anzeichen einer Stabilisierung wäre, während ein Abrutschen in Richtung der extrem bearischen 20-%-Zone mit tieferen Korrekturen einhergehen könnte. Während des morgendlichen Rückgangs überstiegen die stündlichen Liquidationen 205 Millionen US-Dollar und der Spot-Oszillator schnellte auf +97,96 %, was darauf hinweist, dass die Liquidationen fast ausschließlich auf Long-Positionen konzentriert waren. Diese Größenordnung und dieses Profil der Liquidationen deuten auf erzwungene Positionsauflösungen statt auf freiwillige Verkäufe hin, was Axel als klassisches "Crash-and-Deleverage"-Muster in einem überhitzten Markt beschrieb, wobei ein anhaltender Rückgang der Liquidationsvolumen in den nächsten Stunden darauf hindeuten würde, dass die Entschuldungsphase kurz vor dem Abschluss steht.