Krypto-Shorts verlieren 633 Mio. US-Dollar in 24 Stunden: Bitcoin steigt nach Hormus-Meldung über 78.000 US-Dollar
An den Kryptomärkten kam es in den vergangenen 24 Stunden zu Liquidationen von insgesamt fast 800 Mio. US-Dollar, nachdem Bitcoin im Zuge der Nachricht, Iran habe die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet, über die Marke von 78.000 US-Dollar sprang. Daten von CoinGlass zufolge wurden 178.154 Trader zwangsliquidiert; das Gesamtvolumen lag bei 796,57 Mio. US-Dollar.
Besonders stark traf es Short-Positionen: Sie machten mit 633,67 Mio. US-Dollar den Großteil der Liquidationen aus und lagen damit fast viermal so hoch wie bei Longs (162,86 Mio. US-Dollar). Allein bei $BTC summierten sich die Liquidationen auf 383,53 Mio. US-Dollar, gefolgt von $ETH mit 180,17 Mio. US-Dollar und $SOL mit 20,72 Mio. US-Dollar. Die größte Einzel-Liquidation betraf eine BTCUSD-Position über 15,75 Mio. US-Dollar auf Hyperliquid.
In den Tagen vor der Hormus-Ankündigung waren die Funding-Raten deutlich ins Negative gerutscht. Der Markt war entsprechend stark auf fallende Kurse positioniert und anfällig für den anschließenden Short Squeeze – ausgelöst durch Irans Erklärung und die Bestätigung durch Trump.