Consensys verschiebt möglichen Börsengang auf Herbst – schwaches Kryptomarktumfeld bremst MetaMask-Entwickler

Consensys, der Entwickler der Krypto-Wallet MetaMask, verschiebt einen möglichen Börsengang mindestens bis in den Herbst. Grund seien die derzeit schwachen Marktbedingungen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach wollte das Unternehmen Ende Februar vertraulich einen S-1-Entwurf bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen. JPMorgan und Goldman Sachs sollten den Prozess federführend begleiten. Seit Februar steht der breitere Kryptomarkt unter Druck; mehrere Krypto-Unternehmen haben ihre IPO-Pläne daher vorerst auf Eis gelegt. Consensys hatte 2022 in einer Series-D-Finanzierungsrunde 450 Mio. US-Dollar eingesammelt und wurde dabei mit 7 Mrd. US-Dollar bewertet.