Coinone klagt gegen FIU-Sanktionen und beantragt Aussetzung der Vollziehung

Die südkoreanische Kryptobörse Coinone hat laut Naver beim Verwaltungsgericht Seoul Klage eingereicht, um die gegen sie verhängte teilweise Aussetzung aufheben zu lassen. Parallel dazu beantragte das Unternehmen die Aussetzung der Vollziehung der Sanktionen, die von der Financial Intelligence Unit (FIU) ausgesprochen wurden. Im Zentrum der Maßnahme steht eine Einschränkung für Neukunden: Sie dürfen keine Krypto-Assets zu externen Börsen ein- oder auszahlen. Bestandskunden sind davon nicht betroffen. Zuvor hatte die FIU gegen Coinone eine dreimonatige teilweise Suspendierung sowie ein Bußgeld in Höhe von 5,2 Mrd. KRW verhängt. Begründet wurde dies mit Verstößen gegen das Gesetz über besondere Finanzinformationen, unter anderem im Zusammenhang mit dem Verbot von Transaktionen mit nicht registrierten Anbietern, Vorgaben zu Antigeldwäsche (AML) und Know-your-Customer (KYC) sowie Transaktionsbeschränkungen. Mit dem Schritt von Coinone sind nun alle großen südkoreanischen Kryptobörsen in Rechtsstreitigkeiten rund um FIU-Sanktionen verwickelt.