Coinbase verlagert Klage aus New York zu Prognosemärkten vor Bundesgericht
Wie ChainCatcher berichtet, hat Coinbase die von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James angestrengte Klage zum Prognosemarktgeschäft aus dem Staatsgericht an ein Bundesgericht verlegen lassen. Coinbase' Chief Legal Officer Paul Grewal begründete den Schritt damit, dass der Streit Fragen des Bundesrechts berühre.
Die Klage wirft Coinbase und Gemini vor, mit ihren Prognosemarkt-Produkten gegen die Glücksspielgesetze des Bundesstaats New York zu verstoßen. Demnach könnten Nutzer auf Ereignisse wie Sport, Unterhaltung und Wahlen handeln, ohne über die erforderlichen Lizenzen zu verfügen.
Coinbase hält dagegen, Prognosemärkte sollten einheitlich durch die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert werden. Das Unternehmen kündigte an, sich weiter für klare bundesweite Vorgaben einzusetzen.
Im Kern geht es um die Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen Bundesstaaten und Bundesebene. Der Ausgang des Verfahrens könnte den regulatorischen Rahmen für Plattformen im Bereich der Prognosemärkte spürbar prägen.