Coinbase Institutional: Neutraler Ausblick für Q2 angesichts makroökonomischer Unsicherheiten
ChainCatcher berichtet unter Berufung auf Cryptopolitan, dass Coinbase Institutional für das zweite Quartal eine neutrale Markteinschätzung abgibt. Als Gründe nennt das Haus makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten – darunter der Konflikt im Iran –, die Prognosen derzeit kaum verlässlich machten.
Coinbase verweist auf die "Bank of America Fund Manager Survey": Die Cash-Quote sei innerhalb eines Monats um fast einen Prozentpunkt auf 4,3% gestiegen – der schnellste Aufbau von Liquidität seit fünf Jahren. Während der S&P 500 zuletzt einen Rückgang um drei bis vier Standardabweichungen verzeichnete, gab Bitcoin lediglich um etwa eine Standardabweichung nach und zeigte damit relative Stabilität.
US-Spot-Bitcoin-ETFs meldeten am 6. April Nettozuflüsse von rund 471 Mio. US-Dollar – den stärksten Tageswert seit sechs Wochen, angeführt von BlackRocks IBIT. Der Anteil institutioneller Investoren sei von 24% vor einem Jahr auf etwa 38% gestiegen; Hedgefonds, Pensionsfonds und weitere Anleger hielten zusammen Vermögenswerte von mehr als 40 Mrd. US-Dollar.
Morgan Stanley begann am 8. April, seinen Bitcoin-ETF an der NYSE zu listen, und ist damit die erste große US-Bank, die direkt einen Spot-Bitcoin-ETF auflegt.