CME startet 24/7-Handel mit Krypto-Futures und -Optionen – 50 Mio. US-Dollar Volumen am ersten Wochenende

BlockBeats, 2. Juni: Die CME Group, weltweit größter Derivatebörsenbetreiber, hat laut offiziellen Mitteilungen den durchgängigen 24/7-Handel für ihre Kryptowährungs-Futures und -Optionen aufgenommen. Die neue Handelssitzung startete am 29. Mai und gilt als erster Schritt, mit dem ein traditioneller, regulierter Derivatemarkt das "Rund-um-die-Uhr"-Modell für Krypto-Assets vollständig übernimmt. Nach Angaben der CME wechselten am ersten Wochenende nach dem Start mehr als 7.200 Kontrakte in Krypto-Futures und -Optionen den Besitzer. Das entspricht einem nominalen Handelsvolumen von rund 50 Mio. US-Dollar und deutet auf eine unmittelbare Nachfrage nach Wochenendliquidität sowohl von institutionellen als auch von privaten Investoren hin. Tim McCourt, Global Head of Equities, Foreign Exchange and Alternative Products bei der CME, erklärte, Krypto-Assets würden ohnehin 24/7 gehandelt. Mit dem durchgängigen Handel wolle die CME die zeitliche Lücke zwischen traditionellen, regulierten Märkten und dem Krypto-Spotmarkt schließen und so kontinuierliche Preisfindung sowie Risikomanagement ermöglichen. Ebenfalls rund um die Uhr handelbar sind die neu eingeführten Bitcoin Volatility Futures. Damit können Anleger die implizite Volatilität von Bitcoin für die kommenden 30 Tage handeln, ohne dem Risiko einer richtungsabhängigen Preisbewegung von Bitcoin ausgesetzt zu sein. Marktteilnehmer werten den Schritt als weiteres Zeichen dafür, dass sich das traditionelle Finanzsystem stärker am Kryptomarkt ausrichtet. Nach Spot-ETFs, tokenisierten Vermögenswerten und Stablecoins entwickelt sich auch der regulierte Markt für Krypto-Derivate in Richtung eines 24/7-Modells wie im Spotmarkt, was die institutionelle Beteiligung fördern und die Liquidität am Wochenende verbessern dürfte.