CFTC weitet Regeln gegen Insiderhandel auf Prognosemärkte aus
Huo Xing Finance berichtet: David I. Miller, Leiter der Enforcement-Abteilung der US-Rohstoffaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC), erklärte am 1. April, künftige Durchsetzungsmaßnahmen würden sich auf fünf Kernbereiche konzentrieren: Insiderhandel, Marktmanipulation, Marktmissbrauch, Betrug zulasten von Privatanlegern sowie Verstöße gegen Vorschriften zur Geldwäscheprävention und KYC.
Die CFTC stellte ausdrücklich klar, dass Prognosemärkte (Prediction Markets) den Insiderhandelsregeln unterliegen. Geschäfte auf Basis wesentlicher, nicht öffentlicher Informationen würden als illegal eingestuft und "aktiv untersucht und strafrechtlich verfolgt".
Regulatorisch will die Behörde nach eigenen Angaben den Ansatz "Enforcement als Regulierung" zurückdrängen und den Fokus stärker auf zentrale Rechtsverstöße wie Betrug und Manipulation legen. Zudem plant die CFTC eine neue Kooperationspolitik: Institute, die sich proaktiv selbst anzeigen, bei Ermittlungen mitwirken und Abhilfemaßnahmen umsetzen, sollen mit reduzierten Strafen oder sogar Ausnahmen rechnen können.
Darüber hinaus kündigte die CFTC an, die Zusammenarbeit mit Handelsplattformen und Justizbehörden zu intensivieren, um Marktmanipulationen in den Energiemärkten sowie durch neue Technologien wie KI begünstigten Betrug stärker zu bekämpfen.