Coinbase erhält CFTC-Freigabe für Deribit-Derivate; JPMorgan-Chef Dimon stellt sich gegen CLARITY-Gesetz
BBX News: Coinbase hat am 29. Mai von der US-Terminkommission CFTC ein 16-seitiges No-Action-Schreiben erhalten. Damit ist das Unternehmen die erste regulierte US-Börse, die über die für 2,9 Mrd. US-Dollar übernommene Deribit FZE weltweit handelbare Krypto-Derivate wie Perpetuals und Optionen anbieten kann.
Coinbase (NASDAQ: COIN): Die CFTC erlaubt der Coinbase-Tochter CFM, über Deribit FZE globale Krypto-Derivate (Perpetuals und Optionen auf BTC, ETH, SOL, DOGE u. a.) für US-Institutionen bereitzustellen. Die Deribit-Übernahme gilt als erster zentraler regulatorischer Meilenstein. Der offene Bestand (Open Interest) bei BTC-Optionen liegt bei 31 Mrd. US-Dollar. Das Onboarding institutioneller Kunden startete umgehend. Die Aktie stieg am Tag um 3,72% auf 189 US-Dollar.
JPMorgan Chase (NYSE: JPM): CEO Jamie Dimon kritisierte am 29. Mai im Sender Fox Business den CLARITY Act und erklärte: "Die Bankenbranche wird das nicht akzeptieren." Er kündigte Widerstand der Branche an, nahm Coinbase-Chef Brian Armstrong wegen dessen Lobbyarbeit ins Visier und stellte sich an die Seite der American Bankers Association. Im US-Senat braucht das Gesetz weiterhin 60 Stimmen; der Widerstand der Banken gilt als größtes Hindernis.
Quelle: bbx.com