Coinbase erhält CFTC-Genehmigung für Deribit-Derivate; JPMorgan-Chef stellt sich gegen CLARITY-Gesetz

Laut ChainCatcher und BBX-Daten spitzte sich der Konflikt zwischen globaler Krypto-Regulierungsinfrastruktur und traditionellem Finanzkapital gestern deutlich zu. Große Brokerhäuser und etablierte Wall-Street-Akteure gerieten wegen des Fortschritts in der Gesetzgebung aneinander. Coinbase bekommt 16-seitiges No-Action-Schreiben der CFTC: Coinbase Global, Inc. (NASDAQ: $COIN) teilte offiziell mit, dass die US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ihrer Tochtergesellschaft CFM ein 16-seitiges No-Action-Schreiben ausgestellt hat. Damit darf CFM über Deribit FZE, die zuvor für 2,9 Mrd. US-Dollar übernommene Auslandsbörse, unbefristete Kontrakte (Perpetuals) und Optionen auf digitale Rohstoffe – darunter BTC, ETH, SOL und DOGE – für US-Institutionelle anbieten. Das Schreiben erlaubt zudem, dass Kunden digitale Vermögenswerte und Stablecoins direkt an Deribit FZE als Margin übertragen. Dimon lehnt CLARITY Act öffentlich ab: Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase & Co. (NYSE: $JPM), kritisierte den im Senat voranschreitenden CLARITY Act in einem Interview bei Fox Business scharf. Dimon warnte, das Gesetz ermögliche Krypto-Unternehmen, Nutzern "Yield Rewards" in Stablecoins zu zahlen und damit traditionelle Bankkapital- sowie Compliance-Standards faktisch zu umgehen. Er schloss sich der American Bankers Association an und kündigte an, "diesen Gesetzentwurf bis zum Ende zu bekämpfen".