Kalshi bringt ersten Bitcoin-Perpetual-Kontrakt in den USA an den Start
Laut CoinMarketCap hat Kalshi nach einer Genehmigung durch die US-Aufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) den Weg frei, in den Vereinigten Staaten einen Bitcoin-Perpetual-Kontrakt anzubieten. Damit entsteht ein neuer, regulierter Zugang für den Handel mit Krypto-Derivaten in den USA – Produkte, die bislang überwiegend auf ausländischen Plattformen gehandelt wurden, rücken in den heimischen Markt.
Der CFTC zufolge darf Kalshi einen auf einen Bitcoin-Referenzwert bezogenen Perpetual-Kontrakt unter dem Ticker BTCPERP listen und handeln. Die Behörde verlangt, dass das Produkt fortlaufend die Vorgaben des Commodity Exchange Act sowie weitere einschlägige Regelwerke erfüllt.
Perpetual-Kontrakte unterscheiden sich von klassischen Futures dadurch, dass sie kein Verfallsdatum haben. Positionen können damit grundsätzlich unbegrenzt gehalten werden.
Auch Coinbase erhielt von der CFTC ein No-Action-Letter. Damit dürfen die Perpetual-Futures-Produkte von Coinbase Bitcoin, Ethereum und Stablecoins als Sicherheiten akzeptieren. Die Abwicklung erfolgt über Coinbase Bermuda; die Produkte werden als Offshore-Futures-Produkte eingestuft. Die Regelung gilt für berechtigte Kunden.
Kalshi-CEO Tarek Mansour sagte, der Schritt markiere die Ausweitung des Geschäfts von Prognosemärkten hin zum regulierten Derivatehandel. Kalshi befasst sich weiterhin mit regulatorischen Auseinandersetzungen rund um Prediction Markets, darunter ein laufendes Gerichtsverfahren in Minnesota.